Sicher auf dem Fahrrad im Herbst und Winter

06.11.2020 10:55
Sicher auf dem Fahrrad im Herbst und Winter
Nun ist sie da, die dunkle und kalte Jahreszeit. Besonders gefährlich wird es jetzt für die Fahrradfahrer: Herbst und Winter bringen Gefahren die man auf dem Fahrrad oft unterschätzt.

Grundsätzlich ist regelmäßiges Radfahren (auch bei schlechtem Wetter) gesund da man sich viel bewegt und an der frischen Luft ist, also die perfekte Alternative zum öffentlichen Nahverkehr. Eine Tour mit dem Rad bringt aber auch manche Gefahren mit auf den Weg.

Wenn es früher dunkel wird und die Bäume ihre Blätter verlieren wird das Fahrradfahren besonders gefährlich. Im Herbst bleibt das Laub der Bäume auf der Straße oder entlang des Radwegs liegen und wenn es dann noch nass oder feucht ist sind Stürze mit dem Rad oft nicht vermeidbar. Eine Schutzausrüstung sollte jeder Fahrradfahrer haben, nicht nur im Herbst. Auch der kalte Winter macht das Radfahren gefährlicher, insbesondere durch Schnee und Glatteis. Man muss das Radfahren deswegen nicht zwingend im warmen Sommer praktizieren, sollte aber einige Tipps zur Fahrradsicherheit beherzigen.
Dass das Fahrrad verkehrssicher ist versteht sich von selbst. Ein Helm sollte nicht nur beim E-Bike fahren zur Grundausstattung gehören. Grundsätzlich sollte man sich beim Fahrradfahren an die vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) empfohlenen wichtigsten Tipps halten:

  • ausreichend Abstand halten
  • Tempo reduzieren
  • in Kurven weder treten noch Bremsen (vor allem bei Schnee oder Glätte)
  • frühzeitig und maßvoll bremsen
  • auf Glatteis Lenkbewegungen vermeiden
  • Luftdruck im Reifen leicht senken, für mehr Halt auf der Fahrbahn
Für zusätzliche Sicherheit unterwegs sorgen Warnwesten bzw. Sicherheitswesten. Hat man beim Radfahren solch eine reflektierende Sicherheitsweste an, so wird man von Autofahrern schneller wahr genommen. Diese Sicherheitswesten bieten aber keine zusätzlichen Schutz im Falle eines Unfalls.
Einen Schritt weiter geht der Airbag-Experte Helite mit ihrer B'Safe Airbag-Weste. Diese Westen lassen sich ganz bequem und unauffällig beim Radfahren tragen und erhöhen die Sicherheit ungemein. Wird von dem System ein Unfall oder Sturz erkannt, löst der Airbag automatisch aus und schützt Thorax, Nacken und Rücken. Somit bietet das System einen optimalen Schutz beim Aufprall bei optimalem Tragekomfort.

Das B'Safe Airbag-System umfasst einen Algorithmus und zwei Sensoren, die die normalen Bewegungen eines Radfahrers von denen eines Unfalls unterscheiden können. Der sich in der Sicherheitsweste befindende CDU-Sensor (Crash Detection Unit) analysiert die Bewegung des Fahrradfahrers in Echtzeit und der Sattel-Sensor erfasst Erschütterungen. Wird eine anormale Bewegung oder eine Erschütterung erkannt, kommunizieren beide Sensoren miteinander und analysieren die Situation. Wird ein Unfall erkannt, löst der Airbag in 80 ms aus und der Fahrradfahrer ist geschützt. Die Airbag-Westen gibt es in verschiedenen Größen und in den Farben schwarz und neongelb. Beide Farbvarianten verfügen zusätzlich über gut sichtbare Reflektoren.
Die CE-geprüfte B'Safe Airbagweste erkennt dabei verschiedene Unfallsituationen. So löst sie beim Fahren aus wenn Fahrräder, die von vorne, seitlich oder hinten auf ein bedeutendes Hindernis (Fahrzeug, Wand, Stange usw.) treffen oder von diesem getroffen werden. Die Mindestgeschwindigkeit beim Radeln muss 11km/h betragen. Aber auch beim Stillstand macht die B'Safe Airbag-Weste einen guten Job, wie bei Verlust der Kontrolle über das Fahrrad (ohne Erschütterung am Fahrrad), Rutschen auf der Seite oder Herunterfallen vom Fahrrad. Übrigens, nicht nur im Herbst oder Winter sondern zu jeder Jahreszeit ist die B'Safe Airbag-Weste ein sicherer Begleiter für Ihre Radtour.

Laut ADFC nehmen die Unfälle mit dem Fahrrad in den letzten Jahren drastisch zu. Im Jahr 2018 verunglückten 88.850 Radfahrerinnen und Radfahrer auf deutschen Straßen, das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch 10.225 Kinder gehörten zu den Unfallopfern. Tödlich verunglückt sind 445 Radler (eine Steigerung von fast 17 Prozent zum Vorjahr). Unter den Getöteten waren 21 Kinder.
Die Gefahr kommt oft von anderen Verkehrsteilnehmern. Das Auto bleibt dabei der Hauptunfallgegner Nummer eins. Knapp zwei Drittel aller Fahrradunfälle führen auf Kollisionen mit Autos zurück. Auch wenn in den meisten fällen der Autofahrer bzw. die Autofahrerin die Hauptschuld trägt, so hat man auf dem Fahrrad in der Regel die schlechteren Karten. Etwa ein Fünftel der Unfälle sind Alleinunfälle. Die Gründe hierfür sind meistens Schlaglöcher, Baumwurzelaufbrüche, Abbruchkanten oder Hindernisse die den Radler zu Fall bringen.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema "sicheres Fahrradfahren" finden Sie auf den Seiten des ADFC oder unter www.helite.de .
Sonderposten